Category: News zu Geldanlage und Baufinanzierung


Gender Pay Gap oder Gender Entrepreneurship Gap?

Wo SIE zuerst etwas ändern sollte

Das Thema Gender Pay Gap und Frauenquote ist derzeit in aller Munde und durchaus begründet. Doch was ist das eigentliche Problem bei niedrigerem Einkommen – wenn SIE sich nicht mit dem Thema Geld auseinandersetzt und sich damit abhängig macht!

Der Begriff ‚Entrepreneurship‘ also Unternehmertum-/geist wird im Zusammenhang mit Unternehmensgründung verwendet. Ich verwende Ihn hier gezielt in einem etwas anderen Zusammenhang. Nämlich Unternehmertum und Übernahme von Verantwortung der eigenen Finanzen, der eigenen Ziele und Absicherung bzw. Aufbau der eigenen Existenz. Viele Frauen geben nach der Miete den Großteil ihres Einkommens für Ausgehen, Klamotten, und Kosmetik aus. Dabei darf die Designer Tasche auch gerne mal ein halbes Monatsgehalt kosten. In München wirkt mancher Lifestyle von außen betrachtet eher wie der einer erfolgreichen Unternehmerin, statt wie der Realität entsprechend einer Bürokauffrau. Grundsätzlich ist Geld auszugeben und sich etwas zu „gönnen“ auch kein Problem, die Frage ist nur bis zu welchem Grad dies noch im Verhältnis zum Einkommen steht. Wieso sich Frauen weniger mit dem Thema Geld beschäftigen als Männer ist nicht ganz greifbar. Ist es vielleicht das mangelnde Interesse, Niedrigzinsumfeld, Risikoaversion oder die im internationalen Vergleich sehr gute finanzielle Absicherung durch den Staat? Oder ist der Grund, dass wir zu sehr im Hier und Jetzt leben und uns nicht mit Dingen beschäftigen möchten, die mit etwas Negativem behaftet sind? 

Fakt ist: Auf lange Sicht haben Frauen häufig nicht die gleichen Möglichkeiten Vermögen aufzubauen. Nicht nur durch schlechtere Karrieremöglichkeiten und niedrigere Gehälter, sondern auch alleine deswegen weil ab dem Moment wo sie Mutter werden, meist nicht mehr Vollzeit arbeiten – somit noch weniger verdienen und die Karrieremöglichkeiten erstmal auf Eis liegen. Dann stellt sich die Frage ab welchem Alter Kinder weniger Unterstützung brauchen und in wie weit die Betreuung durch Kita, Großeltern oder anderweitig abgefangen werden kann. Weiterhin schließen zwar immer mehr Paare eine Ehe – und unter uns Romantikern gehen wir natürlich davon aus, dass diese für immer halten – jedoch zeigen die Statistiken, dass diese leider häufig nicht für die Ewigkeit halten. Außerdem werden immer mehr Kinder ohne Trauschein in die Welt gesetzt. In wie weit der Mann Unterhalt zahlen kann und wird vernachlässigen wir zunächst einmal und widmen uns folgenden Fragen: Beschäftigen wir Frauen uns genug mit unserem Vermögen, bzw. Vermögensaufbau? Sind wir gegen Risiken wie längere Krankheit, Berufsunfähigkeit, und Pflegebedürftigkeit abgesichert? Wenn ja, verwaltet dies unser Mann oder haben wir alles selbst in der Hand? Und sparen wir überhaupt genug? Kurzum sind wir Frauen wirklich so stark und unabhängig wie wir es gerne sein wollen oder sind wir wenn es hart auf hart kommt nicht doch abhängig von unseren Männern?

Nicht jeder muss ein Finanz-Kontrollfreak werden. Jedoch sollte man zumindest einen groben Überblick über die monatlich verfügbaren Mittel haben. 

  1. FINANZPLAN ERSTELLEN

Hier sollten alle monatlichen Ausgaben festgehalten werden + ein Sparbetrag festgelegt werden (realistisch sind 15-20% des Nettoeinkommens)

  • SCHULDEN ABBAUEN

Grundsätzlich vermeiden Dinge zu finanzieren – gemeint sind damit Fernseher, Autos etc. und nicht Wohnungen da dies eher dem Vermögensaufbau dient. Kredite sind nichts anderes als teurer vorfinanzierter Konsum.

  • RISIKEN ABSICHERN

Wir wollen alle nicht daran denken – aber ja diese Fälle gibt es wirklich!

Berufsunfähigkeits-, Pflege-, Unfall-, Haftpflicht- und Risikolebensversicherung sind die wichtigsten mit denen Sie sich auf jeden Fall beschäftigen sollten. 

  • ALTERSVORSORGE AUFBAUEN

Ja wir werden alle älter – bei Anblick der Alterspyramide muss nicht erklärt werden, dass in Zukunft immer weniger Menschen in die Rentenkasse einzahlen und immer mehr davon beziehen. 

Daher: Private Altersvorsorge ist Pflicht!

  • GEHALTSERHÖHUNGEN FORDERN UND JOBWECHSEL

Ohne zu negativ klingen zu wollen aber die Realität ist, dass für die meisten Frauen die Karrierewelt nach den Kindern anders aussieht. Zurück im Job werden verantwortungsvolle Aufgaben mit wichtigen deadlines oft an Vollzeitkräfte gegeben – Gehaltssprünge ab diesem Zeitpunkt wohl eher unrealistischer. 

Daher: in jungen Jahren öfter den Job wechseln und regelmäßig Gehaltsforderungen stellen! Denn diese Chance kommt nicht mehr zurück. Frauen tun sich schwer bei Gehaltsgesprächen – aber glauben Sie mir, sie werden nicht gefeuert weil sie mehr Geld wollen! 

Geschafft – der Grundbaustein ist gelegt

Wenn all diese Schritte erfolgt sind beginnt die Zeit in der Sie sich mit dem Thema Vermögensaufbau kümmern sollten. Damit ist nicht das Sparen auf dem Sparbuch gemeint, sondern Vermögensaufbau mit Rendite. Zunächst sollten Sie sich im Klaren darüber werden wie risikofreudig Sie sind. 

Meinungen zur englischen Qual der Wahl

Die Briten haben gewählt und die politische Welt  nach nur einem Jahr Theresa May und dem Brexit sieht schon wieder ganz anders aus. Das britische Pfund hat an Wert verloren, Unternehmen aus wichtigen Industriebereichen orientieren sich Richtung Kontinentaleuropa und das Wirtschaftswachstum lahmt.

Wie es nun weitergehen könnte lesen Sie HIER

 

 

 

 

Weitere Sparkassen bieten Sollzinsbindungen bis 25 Jahre

21.04.2017 15:30

Sparkasse Allgäu, Sparkasse Landsberg-Dießen und Sparkasse Fürth: Sollzinsbindungen bis 25 Jahren verfügbar

Die Sparkasse Allgäu, die Sparkasse Landsberg-Dießen und die Sparkasse Fürth haben allesamt ihre Produktpalette erweitert und bieten ab sofort in Verbindung mit der Versicherungskammer Bayern (VKB) Sollzinsbindungen bis 25 Jahre an.

Quelle: www.prohyp.de

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Auch hier zeigt sich verstärkt der Trend Immobilienkredite möglichst langfristig abzusschließen, um das Zinsänderungsrisiko zu minimieren.

Wie sinnvoll das Ganze ist und welche Kosten eine so lange Zinsbindung mit sich bringt zeigen wir Ihnen selbstverständlich in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Unternehmensversicherungen – Teil I Berufs- und Betriebshaftpflicht

Versicherungen für Unternehmen haben zunächst einmal viele Namen. Oft fallen hier Synonyme wie Firmenversicherungen, Betriebsversicherung, Versicherung für Selbstständige oder sie haben branchentypische Namen wie Agrarpolice, Handwerkerschutz, Mittelstandspolice, IT-Deckung usw.

Daneben kursieren die Aufteilungen nach Sparten bzw. Produkten wie Betriebs- oder Berufshaftpflicht, Rechtsschutzversicherung, Inhaltsversicherung mit Betriebsunterbrechung oder Ertragsausfall, Gebäudeversicherung, Feuerversicherung usw. Das Ganze ist undurchsichtig und für den Freiberufler, Gewerbetreibenden oder Unternehmer wenig transparent, auch weil jeder Unternehmer einen anderen Bedarf hat. Dieser ist abhängig von der Art und Größe des Unternehmens, sowie dem Umfang der unternehmensindividuellen Tätigkeit.

Wir betrachten das Ganze daher einmal aus einer anderen Perspektive. Zunächst muss sich der Einzelunternehmer, Freiberufler, oder Gesellschafter-Geschäftsführer vor Augen führen, dass er sich auch versicherungstechnisch in zwei Sphären bewegt; Einmal als Privatperson und einmal als Leiter/Eigentümer eines Unternehmens, das erfolgreich am Markt agieren soll und durch ein ordentliches Risikomanagement potentielle Gefahren für die Unternehmung erkennt, vermeidet und in letzter Instanz das Restrisiko absichert. Die private Sphäre möchte ich an dieser Stelle ausblenden, auch wenn beispielsweise die eigene Arbeitskraft eine wichtige Größe für jeden Unternehmer darstellt.

Mit welchen potentiellen Gefahren muss sich also ein Unternehmer beschäftigen: Zunächst ist hier das Thema Haftung. Haftung ist nach deutschem Recht (§ 823 Bürgerliches Gesetzbuch) unbegrenzt, was bedeutet, dass ein potentieller Haftungsfall existenzbedrohlich für jede Art von Unternehmung werden kann. Die Art der Haftung ist dabei höchstunterschiedlich, auch weil die Art der potentiellen Schadenfälle erstrangig von der Tätigkeit eines Unternehmens abhängt. Da kein Unternehmen wie das andere funktioniert und arbeitet ist es wichtig, alle potentiellen Risiken ordentlich zu erfassen und daraufhin eine Lösung zu finden, die am besten alle Eventualitäten abdeckt. Geschäftsmodelle ändern sich permanent und eine vernetzte Welt bietet Unternehmen jeder Größe zahlreiche Möglichkeiten; aber Möglichkeiten bergen auch Risiken aus denen Haftungsfälle entstehen können. Sieht man sich beispielsweise die Lieferkette eines produzierenden Betriebs beispielsweise eines Automobilherstellers an, stellt man schnell fest, dass es oft gar nicht so klar ist, welches Teil welchen Ursachen haben kann. Trotz jahrelanger sorgfältiger Prüfung kommt es hier immer wieder zu Fällen von Produkthaftung und Rückrufen. Kosten aus der Produkthaftung werden dann wiederum falls möglich an Zulieferer weitergereicht.

Wie Sie sehen ist das Thema komplex und bedarf fachmännischer und objektiver Unterstützung.

Lesen Sie weiter bei „Unternehmensversicherungen -Teil II – Werte und Waren sichern“