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Was macht eigentlich die PS Finanzberatung und was bietet Sie an?

BREITES PRODUKTPORTFOLIO

Zum Einen bieten wir eine große Menge an Dienstleistungen an, die alle Bereiche und Altersklassen umfasst. Hierbei zeichnen wir uns vor allem durch unsere Kerntätigkeit als Versicherungsmakler aus. Im Gegensatz zu Versicherungsagenturen, die nur darauf spezialisiert sind, ihre eigenen Produkte zu präsentieren, kooperieren wir mit nahezu allen Versicherungsgesellschaften, Banken und Finanzdienstleistern. Dadurch können wir unserem Kunden ein umfangreiches Spektrum an Alternativen aufzeigen und die für ihn geeignetsten Angebote herausfiltern bzw. ein für ihn bedarfsgerechtes Konzept erstellen. Des Weiteren komplettieren wir unser Produktportfolio durch unsere zusätzlichen Arbeitsbereiche, die Anlageberatung und die Baufinanzierung. Wir beraten dabei produktunabhängig und serviceorientiert zu diversen Anlagebereichen bei einem ausführlichen Gespräch über die Vorstellungen und Risikopräferenzen des Kunden. Außerdem unterstützen wir ihn bei einem Kauf einer Immobilie mit einer optimalen Finanzierungsberatung – ermöglicht wird dies durch unsere Zusammenarbeit mit über 400 Finanzierungspartnern. So finden wir für jeden die passende Lösung zu Top-Konditionen.

UNSERE ARBEITSWEISE

Jeder hatte schon einmal Berührungspunkte mit Versicherungen. Doch nur wenige wissen etwas über die wirkliche Tätigkeit dahinter. Dabei ist unsere Arbeit, entgegen der üblichen Annahmen, gar nicht so intransparent und unverständlich. Unsere Hauptaufgabe als Versicherungsmakler ist, zwischen dem Kunden und den Versicherungsgesellschaften zu vermitteln. Zunächst diskutieren wir mit dem Kunden seine Bedürfnisse und führen eine umfangreiche Risikoanalyse durch. Anschließend suchen wir die für Ihn besten Angebote bei den Versicherungen. Dabei wird der Kunde sehr umfassend beraten und er erhält Verbesserungsvorschläge bezüglich bestehenden Verträgen. Bei unserer Tätigkeit als Anlageberater sind wir unserem Kunden zu Themen wie Tagesgeld, Investmentfonds und ökologischen und nachhaltigen Geldanlagen behilflich. Ausgangspunkt jeder Anlageberatung ist ein Gespräch mit dem Kunden über seine unterschiedlichen Vorstellungen bezüglich dem Zeitraum der Geldanlage, der Rendite und seiner Risikoeinstellung. Auf Grundlage dieser Informationen werden schließlich die optimalen Angebote für den Kunden herausgefiltert. . Außerdem bieten wir neben der Beratung noch weitere Services an. Darin sind enthalten eine aktive und nachhaltige Betreuung der Kundenverträge (inklusive bereits bestehender Verträge),eine vollständige Betreuung im Schadenfall (von der Schadenmeldung bis zur Regulierung) und selbstverständlich ein Ansprechpartner für alle Belange.

 

„Wir sind wie der Rest, nur anders.“

 

DER KUNDE STEHT IM VORDERGRUND

Wir verpflichten uns ausschließlich unserem Kunden gegenüber, da kein Versicherungsunternehmen oder sonstige Verpflichtungen Einfluss auf unsere Beratungen hat. Es zählt nur, das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis durch eine umfangreiche Risikoanalyse zu erzielen, und somit größtmöglichen Nutzen und maximale Zufriedenheit zu generieren. Außerdem werden wir als seriöser und transparenter Vermittler von der Bundesaufsicht für Finanzdienstleister (BAFin) kontrolliert, so dass sich der Kunde sicher sein kann, dass er bei uns in guten Händen liegt. Die Tatsache, dass wir nur im Sinne unserer Kunden handeln, spiegelt sich auch in unserer Flexibilität bezüglich der Beratungsart- und zeit wieder. Neben einer persönlichen Beratung bieten wir auch Videoberatungen an, um unseren Kunden eine hohe Flexibilität zu ermöglichen.

Unternehmensversicherungen – Teil II: Werte und Waren sichern

So gut wie jedes kleine oder mittelständische Unternehmen (KMU) muss investieren, um eine Basis für die eigene Geschäftstätigkeit zu haben bzw. das eigene Gewerbe ausüben zu können. Dazu zählen zum einen Büroausstattung, wie EDV, Telefonanlagen und Server, genauso wie Fertigungsmaschinen (wie CNC-Fräser, Drehbänke,…) Schankanlagen und Möbel in Gaststätten, medizinische Geräte in Arztpraxen oder unser aller tägliche Begleiter wie Smartphone/Iphone, Laptop, Tablet usw.

Auf der anderen Seite kommen je nach Art der unternehmerischen Tätigkeit  noch Material oder Lagerware und Vorräte, welche weiterverkauft oder weiterverarbeitet werden. Auch hier kommen abhängig von Rohstoffpreisen, Güte des Vorprodukts schnell hohe Werte zusammen.

Nun stellt sich die Frage, was passiert wenn es im Schreinerei-Betrieb brennt, die Sprinkleranlage in einem Elektrofachgeschäft aufgrund eines Defektes angeht hat oder in einem Bekleidungsgeschäft eingebrochen wird?

In allen Fällen ist mit einem hohen materiellen Schaden zu rechnen, der sogar die Existenz eines Betriebes kosten kann. Die zweite Frage die sich stellt ist wie es nach einem Großschaden weitergeht? Viele Kosten für Mieten, Gehälter, Kredite und Versicherungen laufen weiter; dazu kommt der entgangene Gewinn.

Die Risiken lassen sich nach einer sauberen Wertermittlung über eine Inhaltsversicherung (oder auch Geschäftsinhaltsversicherung), sowie eine Betriebsunterbrechung darstellen. Speziell bei der Betriebsunterbrechung gibt es abhängig von der Produktvariante unterschiedliche Abstufungen und Haftzeiten, denen je nach Art des Betriebes Rechnung getragen werden muss.

Teil III der Serie trägt den Titel: „Unternehmensversicherungen -Teil III: Versicherungsschutz für die Geschäftsleitung“

Wir beschäftigen uns hier zunächst mit den Risiken für Geschäftsführer und Vorstände

 

Betriebliche Rechtsschutzversicherung – Strafrechtsschutz für Unternehmen

Viele Firmen und Gewerbetreibende haben in ihrem Versicherungsportfolio eine Rechtsschutzversicherung. Dabei ist vielen Versicherten nicht bewusst, was passiert, wenn plötzlich der Staatsanwalt gegen das Unternehmen ermittelt. Ein Schreiben der Ermittlungsbehörden kann jeden treffen und es genügt lediglich ein Verdachtsmoment für eine Straftat.

Die Risiken hierfür nehmen permanent zu; Steuern, Sozialversicherung, Subventionen, Sicherheits- oder Umweltauflagen und viele mehr, sind potentielle Angriffsflächen. Dabei wird oft unterschätzt, dass Nachbarn, Wettbewerber, Geschädigte oder Bürgerinitiativen eine Ermittlung des Staatsanwalt auslösen können. Für ein Unternehmen, deren Mitarbeiter, besonders aber für die Geschäftsführung kann diese Ermittlung teuer werden.

Sobald eine Ermittlung wegen einer Straftat vorliegt, ist ein normaler Rechtsschutz nicht mehr „zuständig“. Die Kosten die bei einem solchen Ermittlungsverfahren bzw. der Verteidigung entstehen können, sind immens. Strafverteidiger arbeiten in der Regel nur gegen Honorar und oft sind sehr kostspielige Gutachten erforderlich, um die eigene Unschuld zu belegen. In diesem Fall hilft nur ein erweiterter Strafrechtschutz, der diese Kosten dann übernimmt. Zu den übernommen Bausteinen zählen beispielsweise: Kosten für das Verfahren inklusive Kosten für Zeugen und Sachverständigen, Nebenklagenkosten (um eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen) Dolmetscherkosten Strafkautionen, Übernahme aller Vorschüsse, Kommunikationsberater für Öffentlichkeitsarbeit, Recherchekosten.

Unternehmensversicherungen – Teil I Berufs- und Betriebshaftpflicht

Versicherungen für Unternehmen haben zunächst einmal viele Namen. Oft fallen hier Synonyme wie Firmenversicherungen, Betriebsversicherung, Versicherung für Selbstständige oder sie haben branchentypische Namen wie Agrarpolice, Handwerkerschutz, Mittelstandspolice, IT-Deckung usw.

Daneben kursieren die Aufteilungen nach Sparten bzw. Produkten wie Betriebs- oder Berufshaftpflicht, Rechtsschutzversicherung, Inhaltsversicherung mit Betriebsunterbrechung oder Ertragsausfall, Gebäudeversicherung, Feuerversicherung usw. Das Ganze ist undurchsichtig und für den Freiberufler, Gewerbetreibenden oder Unternehmer wenig transparent, auch weil jeder Unternehmer einen anderen Bedarf hat. Dieser ist abhängig von der Art und Größe des Unternehmens, sowie dem Umfang der unternehmensindividuellen Tätigkeit.

Wir betrachten das Ganze daher einmal aus einer anderen Perspektive. Zunächst muss sich der Einzelunternehmer, Freiberufler, oder Gesellschafter-Geschäftsführer vor Augen führen, dass er sich auch versicherungstechnisch in zwei Sphären bewegt; Einmal als Privatperson und einmal als Leiter/Eigentümer eines Unternehmens, das erfolgreich am Markt agieren soll und durch ein ordentliches Risikomanagement potentielle Gefahren für die Unternehmung erkennt, vermeidet und in letzter Instanz das Restrisiko absichert. Die private Sphäre möchte ich an dieser Stelle ausblenden, auch wenn beispielsweise die eigene Arbeitskraft eine wichtige Größe für jeden Unternehmer darstellt.

Mit welchen potentiellen Gefahren muss sich also ein Unternehmer beschäftigen: Zunächst ist hier das Thema Haftung. Haftung ist nach deutschem Recht (§ 823 Bürgerliches Gesetzbuch) unbegrenzt, was bedeutet, dass ein potentieller Haftungsfall existenzbedrohlich für jede Art von Unternehmung werden kann. Die Art der Haftung ist dabei höchstunterschiedlich, auch weil die Art der potentiellen Schadenfälle erstrangig von der Tätigkeit eines Unternehmens abhängt. Da kein Unternehmen wie das andere funktioniert und arbeitet ist es wichtig, alle potentiellen Risiken ordentlich zu erfassen und daraufhin eine Lösung zu finden, die am besten alle Eventualitäten abdeckt. Geschäftsmodelle ändern sich permanent und eine vernetzte Welt bietet Unternehmen jeder Größe zahlreiche Möglichkeiten; aber Möglichkeiten bergen auch Risiken aus denen Haftungsfälle entstehen können. Sieht man sich beispielsweise die Lieferkette eines produzierenden Betriebs beispielsweise eines Automobilherstellers an, stellt man schnell fest, dass es oft gar nicht so klar ist, welches Teil welchen Ursachen haben kann. Trotz jahrelanger sorgfältiger Prüfung kommt es hier immer wieder zu Fällen von Produkthaftung und Rückrufen. Kosten aus der Produkthaftung werden dann wiederum falls möglich an Zulieferer weitergereicht.

Wie Sie sehen ist das Thema komplex und bedarf fachmännischer und objektiver Unterstützung.

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Grobe Fahrlässigkeit – das unterschätzte Risiko

Fahrlässigkeit, grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz sind für eine Vielzahl von Versicherungsfällen wichtige Begrifflichkeiten, auf die man stösst, gerade, wenn Versicherer über eine Ablehnung oder die Höhe der Leistung entscheiden. Daher starten wir zunächst mit einer kurzen Definition. Fahrlässigkeit ist gesetzlich im § 276 Abs. 2 BGB festgelegt. Fahrlässigkeit oder einfache Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die im Verkehr übliche Sorgfalt außer Acht gelassen wird. Eine gesetzliche Definition für grobe Fahrlässigkeit gibt es dagegen nicht; jedoch nimmt man hier an, dass diese vorliegt, wenn die im Verkehr übliche Sorgfalt in einem ungewöhnliche hohen Maße verletzt wurde und naheliegende Überlegungen nicht angestellt wurden; in anderen Worten gesagt, liegt grobe Fahrlässigkeit vor, wenn der Schadeneintritt billigend in Kauf genommen wurde.

Bei Vorsatz dagegen liegt nach § 276 BGB immer das Wissen und Wollen des Verursachers vor.Um das Ganze etwas zu verdeutlichen, heben wir diese theoretischen Erkenntnisse nun in die Praxis, auch wenn die Abgrenzung zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit oft sehr individuellell ist und richterlich entschieden wird.

Unter einfache Fahrlässigkeit fallen die typischen Fehler des Alltags. Beispielsweise wenn bei einem Handwerksbetrieb bei Montagearbeiten das Gebäude des Auftraggebers beschädigt wird.

Grobe Fahrlässigkeit liegt beispielsweise vor, wenn ein Landwirt in seiner Halle (in der leicht brennbare Materialen gelagert werden wie z.B. Heu- und Stroh gelagert werden) Flexarbeiten durchführt und es im Anschluss durch den Funkenflug zu einem Brand kommt. In diesem Fall würde ein Versicherer eine Regulierung des Schadens evtl. ablehnen, mindestens aber gemäß dem Verschulden des Verursachers kürzen. Vorsatz wiederum liegt dann vor, wenn der Schaden absichtlich herbeigeführt wird. Beispielsweise bei Brandstiftung. In diesem Fall erfolgt keinerlei Leistung durch den Versicherer.

Die Regelungen wie bei grober Fahrlässigkeit reguliert wird und ob sich der Versicherer eine Kürzung der Leistung vorbehält ist in den Versicherungsbedingungen geregelt.

Wichtig ist übrigens neben der Handhabe „grober Fahrlässigkeit“ bei Herbeiführen des Schadens dann auch die Regelung bei grob fahrlässiger Verletzung von Obliegenheiten (Leistungspflichten die der Versicherer dem Kunden auferlegt wie z.B. Schadenminderung).